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Kirchenfilm: "Komm und sieh!"
Lazi-Filmstudenten realisierten eine evangelisch-katholische Koproduktion über Kirche in Esslingen

Was ist „Kirche heute“? Mit einem Team von Filmstudenten hat Fachbereichsleiter Armin Vetter die Herausforderung angenommen, in einem „transklerikalen Film“ darzustellen, was alles Kirchenleben in Esslingen
sein kann – evangelisch wie katholisch. Gedreht wurde im Obdachlosenheim, in der Jugend- und Altenhilfe, Kindergärten, Schulen, Gottesdiensten. Mit dem Ziel, die Vielfalt kirchlichen Lebens darzustellen und damit Menschen anzuregen, sich weiter mit Kirche zu beschäftigen. Uraufgeführt wurde der Films „Komm und
sieh!“ anlässlich des ökomenischen Kirchenneujahrsempfangs im Gemeindehaus am Blarerplatz, zu dem das doppelte Jubiläum der Esslinger Kirchen den Anstoß gab: 475 Jahre Reformation und 200 Jahre Wiedergründung der Katholischen Gemeinde in Esslingen. Dieses Filmprojekt war gleichzeitig ein pädagogisches Experiment, bei dem das Team im Mittelpunkt stand. Ob Kameraführung, Licht oder Ton – jedes der sechs Teammitglieder (Melina Behle, Peter Frommann, Sascha Reinhardt, Michael Arnieri, Florina Steiner und Armin Vetter) füllte alle Funktionen aus. Gedreht wurde von September bis November anüber 50 Drehterminen. Entstanden ist ein

 


Schnell geschnittene Animation, wie der Schatten des
Kirchturms über den Esslinger Marktplatz wandert. (Foto: Armin Vetter)

beeindruckendes Kaleidoskop, das sowohl viel soziales
Engagement, als auch ein breites Spektrum an spirituellem Leben in den Esslinger Kirchen zeigt: In kurzweiligen 22 Minuten, was noch so alles in Kirche
steckt. Das Feedback der Premieren-Zuschauer war durchweg positiv. Nun soll der Film in Schulen und Gemeinden zum Einsatz kommen. ts

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