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Gerüstbauten und Dollyschienen, die am Vortag von vielen Händen den krummen, steilen, schmalen, nur mäßig befestigten Weg von einer Brücke hinab zum Set getragen wurden. Um morgens um 3 Uhr wieder hinauf getragen zu werden. Gebraucht wurden sie für eine 20m lange Kamerafahrt. Dreck, Schweiß, Erschöpfung – und das Gefühl, wirklich einen Teil dazu beigetragen zu haben durchströmt den Setrunner. Ohne gut organisiertes Catering nicht zu bewältigen – aber: Für das „Crane-Team“ kein Problem. Die Story, eine Geistergeschichte in der Tradition von Edgar Allan Poe: Der Auftragskiller
Joseph Crane (Oliver Burkhart) steigt in den Schnellzug, um nach einem geschäftlichen Termin nach Hause zu fahren, vertieft sich gerade in Lektüre, als ein alter Mann (Rudolf Schulz) das Abteil betritt und ihn mit seinen Taten, mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Zunehmend wird Crane von Visionen heimgesucht, von Alpträumen, die ihn nicht mehr loslassen, und auch der Alte scheint mehr als ein normaler Mitreisender zu sein. Während Realität und Traum sich immer mehr vermischen, verlässt der Zug die Welt, die Crane kennt. Außerhalb des Waggons herrscht absolute Finsternis,

 

aber Crane will sich nicht kampflos seinem Schicksal ergeben... Apropos Finsternis: Sonntag Nacht, zweiter Drehblock, letzter Drehtag auf dem alten Postgelände am Rosensteinpark. Alles ist
wie immer schon geschäftig bei der Sache. Man merkt, das Team funktioniert, arbeitet zusammen, jeder auf seinem Gebiet – aber alle auf das gleiche Ziel hin: Richtig gutes Kino. Dieser Dreh war eine klasse Erfahrung, schwärmt der Setrunner Markus Rauscher, nicht nur, weil man freundliche und kompetente Leute kennenlernt, sondern auch, weil das „Crane-Team“ viel von seinem Wissen weitergegeben hat. Das Teamwork geht noch weiter, denn Plakat und DVD-Cover werden von Grafikdesignern aus dem dritten Semester gestaltet... Der Film wurde mit einem Budget von rund 6000 Euro produziert. Im Augenblick wird noch

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