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Ein Märchen, das
trotz der starken Thematik leicht und authentisch
ist. An „Anna“ schätzt sie besonders ihr bewußtes
und liebevolles Umgehen
mit den Menschen.
Spannend ist die zarte
Liebesgeschichte zwischen
Anna und Thomas,
die unterbewußt brodelt,
aber nicht ausgelebt
wird.
Für Andreas Potulski,
den „Thomas“, ist es
schon das dritte Projekt
mit Regisseur Matthias
Müller. Ihn hat unter anderem das Kurzfilmformat
gereizt, weil es das Märchenhafte betont und zu
Typisierung einlädt. Bei ihm fühlt er sich immer gut
aufgehoben, weil er verlässlich organisiert und seinen
eigenen Stil durchzieht – der zwar nicht unbedingt
en vogue ist, aber authentisch, so Potulski,
der an der Folkwangschule in Bochum Schauspiel
studiert.
Regisseur Matthias Müller hat über ein halbes
Jahr am Drebuch gearbeitet, dann wurden
Locations gesucht, die Finanzierung kalkuliert und
Schauspieler gecastet. Hanno Friedrich, der den
„Gauleiter Braun“ spielt, haben die Studenten einfach
angefragt – und er hat spontan und begeistert
zugesagt. Über 100 Leute sind im Team, davon
dreißig aus der Akademie und auch Profis, die sich
für studentische Produktionen engagieren, wie der
Kameramann Lutz Reitemeier. Ein Filmprojekt eben,
das begeistert. |
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