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Es ist der vorletzte Drehtag. Letzte Filmszene.
Gauleiter Braun hat gerade das bestellte Spielzeug
abgeholt und die SA-Einheit marschiert durch die
Altstadt. Kein Schnee diesmal im Bild. Zu untersichtig.
Noch ein paar Mal wird geprobt, dann ist
die Einstellung „gekauft“. Währenddessen fegen
fleißige Helfer am anderen Ende der Gasse die
„Schnee“-Reste von der Straße...
Zwei Tonnen Brezelsalz simulieren die winterliche
Atmosphäre in der Esslinger Altstadt. Die Szenerie
hat das Filmteam um Matthias Müller zusammen
mit dem freischaffenden Szenenbildner Florian
Kaposi mit viel Liebe zum Detail entwickelt. Kaposi
haben die Dreißiger Jahre gereizt. Eine Zeit, in der
man klare Kontraste herausarbeiten kann zwischen
Farben und Lichtstimmungen in Innen- und
Außenräumen. Der „Laden“, ein leerstehender
Raum in der Esslinger Apothekergasse, hat rote
Wände bekommen, die Möbel hat das Team selbst
gebaut und das alte Spielzeug ist aus dem kleinen
Esslinger Spielzeugmuseum „Blaue Insel“ von Ursula
und Rudolf Schulz (selbst Schauspieler und in
der Rolle des Ladenbesitzer Gruber mit im Team)
geliehen. Die neunjährige Esslingerin Helena Treibe,
schon Tatort- und Fabrixx-erfahren überzeugt als
kleine Karla, die sich für dieses widersprüchliche
Holzmännchen, den |
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Weihnachtswessel begeistert.
Geschminkt und kostümiert, fühlt sie sich wirklich
wie in der Vergangenheit.

(Foto: Verena Hanreich)
Merle Wasmuth hat
andere Filmangebote für dieses Projekt abgesagt und Strapazen auf sich genommen, weil diese
Geschichte verzaubert, sagt sie. |
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