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Zucker für den deutschen Film
Vom Erfolg des deutschen Films und den aktuellen Projekten der Spielfilmwerkstatt

Der Deutsche Film ist wieder im Kommen. Das zeigt sich am internationalen Erfolg deutscher Produktionen - und das kommt auch studentischen Filmprojekten zugute. In der Spielfilmwerkstatt entstehen gerade eine Reihe vielversprechender Kurzfilme und Kurzspielfilme. Seit Jahren sind sich alle einig: Der deutsche Film steckt in der Krise - sowohl künstlerisch als auch wirtschaftlich. Gründe gibt es viele. Beispielhaft seien hier die banalen Special Effects und die uncoolen Bilder genannt, die den deutschen Film im internationalen Vergleich stets alt aussehen lassen. Doch jetzt müssen alle umdenken. Denn im ersten Halbjahr wollten mehr als 12 Mio. Zuschauer deutsche Filme sehen, was einem Marktanteil von 20 Prozent entspricht - mehr als je zuvor seit der offiziellen Datenerfassung. Diesen positiven Trend bestätigt auch das bisher nicht existierende ausländische Interesse an deutschen Filmen: Nun schauen selbst die Amerikaner Filme wie „Sophie Scholl“ und „Alles auf Zucker“. Filme, die einen USVerleiher gefunden haben. Erklärbar wäre diese Entwicklung durch ein zunehmendes Interesse des Publikums an inspirierender Regie und zeitgemäßem Schauspiel, an gehaltvollen Storys und diskutablen Themen. So ist es nicht verwunderlich, dass auch in der

  Spielfilmwerkstatt der Lazi Akademie akribisch an verschiedenen Drehbüchern gearbeitet wird. Trotz unterschiedlicher Genres, Laufzeiten und Formate lassen sich gemeinsame Tendenzen feststellen. In „Dunkel Zeit“, „Glauben und gestehen“ (gedreht wurde Anfang Oktober) und „Amok“ verzichten die Autoren auf das Happy End, um den Zuschauer zu fordern. Dessen Intelligenz ist auch beim Spiel mit unterschiedlichen Ebenen gefragt: im Featurefilm „Der Kinofilm“, der Game-Adaption „Vampires Dawn“ und dem Diplomfilm „Der Serbische Bohneneintopf“. Einige Kurzfilme wie „Die Zeit im Dunkeln“ und „Der Weihnachtswessel“ wenden sich von komplizierten Inhatlen ab und erzählen ihre Geschichten mit der Leichtigkeit einer „Romanze“. Mit diesem Unterstatement war schon der zweiminütige Kurzfilm „Das nette Mädchen“ erfolgreich. Aktuell ist dieser auf 35mm produzierte Film im Wettbewerb des... Hier können Sie sich zur Lazi-Akademie weiterleiten lassen